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Dachdämmung

Oberste Geschossdecke

Ist der Dachraum unbeheizt, trennt die oberste Geschossdecke Wohnraum und Kälte. Sie ist die einzige Fläche am Dach mit einer eigenen Nachrüstpflicht — und die einzige, deren Dämmdicke nicht die Konstruktion begrenzt, sondern das, was du mit dem Dachboden noch vorhast.

Ein liegender Schnitt durch den oberen Hausabschluss: Oben die ungedämmte Dachschräge, darunter der kalte Dachraum, darunter die Deckenbalkenlage mit gedämmten Gefachen zwischen durchlaufenden Balken. Unter der Balkenlage läuft die luftdichte Ebene als durchgehende Linie — unterbrochen an der Bodentreppe und am Schornstein.

Das Wichtigste zuerst

Über einer Massivdecke liegt die Dämmung durchgehend, und WLS 035 erfüllt den Pflichtwert von 0,24 W/(m²·K) mit 14 Zentimetern. Über einer Holzbalkendecke laufen die Balken durch die Dämmebene und leiten die Wärme weiter: Dieselbe Dicke landet dort bei einem deutlich schlechteren Wert, und die Pflicht beginnt erst vier Zentimeter später. Am Anfang steht deshalb eine andere Frage als die nach dem Dämmstoff: was über deiner obersten Wohnraumdecke liegt — Beton oder Holz, freies Gefach oder eine Schüttung, ein Boden, der bleiben soll, oder einer, der weg darf.

Zuerst der Deckenaufbau, dann der Dämmstoff

Jede Dickenangabe, die du zu dieser Fläche findest, gilt einer durchgehenden Dämmschicht: einer Lage, die von einer Wand zur anderen läuft und nirgends unterbrochen ist. Über einer Betondecke trifft das zu. In einer Holzbalkendecke nicht, denn dort liegt die Dämmung zwischen den Balken, und der Balken bleibt an jeder Stelle dabei.

Holz leitet Wärme rund viermal so gut wie ein Dämmstoff. Ein Wärmebrücke Eine Stelle, an der Wärme schneller nach außen kommt als in der Fläche daneben, etwa ein Balken, eine Ecke, ein Anschluss. Sie kostet Energie und ist die Stelle, an der Schimmel zuerst auftritt. nach der anderen, alle sechzig bis achtzig Zentimeter, über die ganze Fläche — und der U-Wert Wärmedurchgangskoeffizient Wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht: Watt pro Quadratmeter und Kelvin Temperaturunterschied. Je kleiner, desto besser. Ein ungedämmtes Dach liegt oft über 1,0, gefördert wird ab 0,14. des fertigen Bauteils ist der flächenanteilige Mittelwert aus Gefach und Balken, nicht der Wert der Dämmschicht.

Bei WLS 035 reichen über der Decke 14 Zentimeter für 0,24, im Gefach der Balkenlage sind es 18 — und für 0,14 stehen 24 gegen 32 Zentimeter. Dämmdicken für zwei Deckenarten und drei Handelsstufen. Auf einer Massivdecke liegt die Schicht durchgehend: WLS 032 erreicht 0,24 mit 14 Zentimetern, WLS 035 erreicht 0,24 mit 14 Zentimetern, WLS 040 erreicht 0,24 mit 16 Zentimetern. In einer Holzbalkendecke mit 11 Prozent Balkenanteil sind es 18, 18, 20 Zentimeter. Für die Förderanforderung 0,14 stehen durchgehend 22, 24, 28 Zentimeter, im Gefach 30, 32, 34. Wie dick die Dämmschicht sein muss, um den Wert zu erreichen — in Handelsdicken, je Wärmeleitstufe eine Zeile Kräftig: Pflichtwert 0,24. Blass daneben: Förderwert 0,14 W/(m²·K). Massivdecke — die Schicht liegt durchgehend WLS 032 14 22 cm WLS 035 14 24 cm WLS 040 16 28 cm Holzbalkendecke — 11 % Balken im Gefach WLS 032 18 30 cm WLS 035 18 32 cm WLS 040 20 34 cm Der Balkenanteil ist gemessen, nicht angenommen: 80 mm breite deckenbalken im Abstand von 730 mm. Gerechnet ist die Dämmschicht allein, ohne Anrechnung dessen, was schon da ist — die sichere Seite. Bei WLS 035 reichen über der Decke 14 Zentimeter für 0,24, im Gefach der Balkenlage sind es 18 — und für 0,14 stehen 24 gegen 32 Zentimeter. Dämmdicken für zwei Deckenarten und drei Handelsstufen. Auf einer Massivdecke liegt die Schicht durchgehend: WLS 032 erreicht 0,24 mit 14 Zentimetern, WLS 035 erreicht 0,24 mit 14 Zentimetern, WLS 040 erreicht 0,24 mit 16 Zentimetern. In einer Holzbalkendecke mit 11 Prozent Balkenanteil sind es 18, 18, 20 Zentimeter. Für die Förderanforderung 0,14 stehen durchgehend 22, 24, 28 Zentimeter, im Gefach 30, 32, 34. Dämmdicke in Handelsdicken Kräftig 0,24 · blass 0,14 W/(m²·K) Massivdecke Schicht liegt durchgehend WLS 032 14/22 WLS 035 14/24 WLS 040 16/28 Holzbalkendecke 11 % Balken im Gefach WLS 032 18/30 WLS 035 18/32 WLS 040 20/34 Für 0,14: 24 cm über der Decke, 32 cm im Gefach.
Dieselbe Dämmdicke erreicht auf einer Massivdecke 0,24 und in einer Holzbalkendecke nur 0,31: Über der Decke reichen 14 Zentimeter für die Pflicht, im Gefach sind es 18.

Das ist der ganze Unterschied, und er entscheidet über Material, Aufbau und Preis. Der gerechnete Aufbau, den wir für eine Holzbalkendecke geführt haben, liegt mit 18,0 cm Dämmung im Gefach bei 0,22 W/(m²·K) — der Pflichtwert 0,24 W/(m²·K) ist damit erfüllt, die Förderanforderung 0,14 W/(m²·K) nicht. Zwischen diesen beiden Zahlen liegt keine Dämmstoffmarke, sondern eine zweite Schicht.

Gerechnet ist dabei nur die Dämmung. Was schon da ist — Dielung, Putz, Estrich —, verbessert das Ergebnis und ist in den Dicken nicht angerechnet. Die Zahlen stehen deshalb auf der ungünstigen, sicheren Seite.

Woraus die Zahlen kommen

Der U-Wert Wärmedurchgangskoeffizient Wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht: Watt pro Quadratmeter und Kelvin Temperaturunterschied. Je kleiner, desto besser. Ein ungedämmtes Dach liegt oft über 1,0, gefördert wird ab 0,14. ist der Kehrwert der Widerstände, die die Wärme auf ihrem Weg durch das Bauteil überwinden muss: innen der Wärmeübergangswiderstand, dann Schicht für Schicht die Dicke geteilt durch die Wärmeleitfähigkeit λ Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit Wie gut ein Material Wärme durchlässt. Beim Dämmstoff steht sie als Wärmeleitstufe auf der Verpackung: WLS 035 heißt λ = 0,035 W/(m·K). Kleinere Zahl, dünnere Dämmung für dasselbe Ergebnis. , außen der Übergang nach draußen.

Der innere Übergangswiderstand hängt an der Richtung des Wärmestroms. Durch eine Decke nach oben sind es 0,10 m²·K/W, außen 0,04 m²·K/W — nach DIN EN ISO 69461. Wer eine Wandannahme auf eine Decke anwendet, rechnet das Bauteil systematisch zu gut.

Bei der Holzbalkendecke wird zweimal gerechnet: einmal für den Weg durch das Gefach, einmal für den Weg durch den Balken. Beide Ergebnisse werden mit ihrem Flächenanteil gewichtet und addiert. Der Balkenanteil folgt aus zwei Maßen, die du selbst nehmen kannst: der Balkenbreite und dem Abstand von Balkenmitte zu Balkenmitte. Im gerechneten Aufbau sind es 80 mm Breite bei 730 mm Achsabstand.

Bestellt wird in Zweizentimeterschritten. Deshalb sind die Dicken auf den Zeichnungen Handelsdicken und nicht die krummen Rechenwerte darunter.

Wie du erkennst, was über dir liegt

Für die Unterscheidung braucht es keinen Termin. Vier Prüfungen genügen für eine belastbare Vermutung, und alle vier machst du selbst.

Klopf auf den Dachbodenboden. Klingt es hohl und federt der Boden unter dem Schritt, liegt eine Holzbalkendecke darunter. Ein satter, harter Klang ohne Nachgeben deutet auf Beton oder auf eine Kappendecke aus Ziegel und Stahlträgern.

Sieh die Dielung an. Breite, genagelte Bretter, die quer über etwas laufen, das man in gleichmäßigen Abständen erahnt, sind das sichere Zeichen. Die Abstände selbst sind schon die Hälfte der Rechnung.

Heb ein Brett an, wenn eines lose ist. Darunter ist entweder Luft — dann ist das Gefach frei — oder eine Schüttung aus Sand, Lehm, Schlacke oder Bauschutt. Diese Einschübe waren Schall- und Brandschutz, und sie sind der Grund, warum eine Einblasdämmung an derselben Decke einmal funktioniert und einmal nicht.

Miss die Höhe der Balken, wo du an eine Kante kommst — an der Treppenöffnung, am Kamin, an einer Abseite. Diese Höhe ist die Obergrenze für alles, was im Gefach untergebracht werden kann. Alles darüber muss darüber.

Was du dabei nicht klären kannst, ist der Zustand. Ob die Balkenköpfe in der Wand trocken sind, ob eine alte Schüttung feucht geworden ist, ob die Decke den zusätzlichen Aufbau trägt: Das entscheidet eine Aufnahme vor Ort und keine Faustregel. Wer eine feuchte Konstruktion dämmt, schließt den Schaden ein.

Drei Ebenen, in denen die Dämmung liegen kann

Für die Dämmschicht gibt es an dieser Decke drei Orte, und sie unterscheiden sich im Preis und in dem, was sie danach noch erlauben — das Material ist bei allen dreien dasselbe.

Im {{begriff:gefach|Gefach}} der Balkenlage. Der Raum ist schon da, die Dämmung verschwindet darin, über dem Dachboden bleibt alles wie es war. Das ist der billigste Weg und der mit der harten Grenze: Mehr als die Balkenhöhe geht nicht, und der Balken rechnet mit.

Auf dem vorhandenen Boden. Die Schicht liegt durchgehend, ohne Wärmebrücke, in jeder Dicke, die du willst. Sie baut aber auch in jeder Dicke auf — und das ist die Höhe, die der Dachboden verliert.

Unter der Decke, vom Wohnraum aus. Der Weg für den Fall, dass der Dachboden nicht zugänglich ist oder unangetastet bleiben soll. Er kostet Raumhöhe im Geschoss darunter und verlangt die neue luftdichte Ebene Die durchgehende, fugenlose Schicht, die verhindert, dass warme Raumluft durch Ritzen in die Konstruktion strömt. Meist ist es dieselbe Bahn wie die Dampfbremse. Sie scheitert nie in der Fläche, sondern an den Anschlüssen. an der Zimmerdecke, samt allen Anschlüssen an Wände und Leitungen. Er ist der aufwendigste der drei.

Der Aufbau, den wir für eine Holzbalkendecke gerechnet haben, verbindet den ersten und den dritten Weg: 18,0 cm flexible Holzfaserdämmung im Gefach, darunter die Dampfbremse Die Folie auf der Warmseite der Dämmung. Sie begrenzt, wie viel Feuchtigkeit aus der Wohnung in die Konstruktion wandert. Bremsen, nicht sperren, damit der Aufbau im Sommer wieder austrocknen kann. , eine Installationsebene und eine zweilagige Gipsfaserplatte als neue Zimmerdecke. Zusammen 29,1 cm Bauteildicke bei 58 kg/m² Flächengewicht, tauwasserfrei nachgewiesen.

Der Dachboden bleibt dabei unberührt. Bezahlt wird das mit einer neuen Decke im Raum darunter — und mit dem Wert 0,22 W/(m²·K), der die Pflicht erfüllt und für die Förderung nicht reicht.

Wo die Balkenlage endet

Dass eine Dämmung im Gefach den Pflichtwert erreicht, ist unstrittig. Die interessantere Frage ist, ob sie weiter kann — und dort läuft die Rechnung gegen eine Wand, die kein Dämmstoff verschiebt.

Im Gefach erreicht WLS 035 den Pflichtwert 0,24 bei 18 Zentimetern, den Förderwert 0,14 erst bei 32. U-Wert einer Dämmung im Gefach einer Holzbalkendecke über die Dämmdicke, bei 11 Prozent Balkenanteil und WLS 035: 10 Zentimeter ergeben 0,42, 14 Zentimeter ergeben 0,31, 18 Zentimeter ergeben 0,24, 22 Zentimeter ergeben 0,20, 26 Zentimeter ergeben 0,17, 30 Zentimeter ergeben 0,15, 34 Zentimeter ergeben 0,13. Die Kurve erreicht den Pflichtwert 0,24 bei 18 Zentimetern und den Förderwert 0,14 erst bei 32. U-Wert des fertigen Bauteils über die Dämmdicke im Gefach · WLS 035 · 11 % Balkenanteil Der Balken bleibt bei jeder Dicke dabei. Deshalb wird die Kurve flach, bevor sie den unteren Wert erreicht. Pflicht 0,24 18 cm Förderung 0,14 32 cm 10 0,42 14 0,31 18 0,24 22 0,20 26 0,17 30 0,15 34 0,13 cm U Im gerechneten Aufbau liegen 18 cm im Gefach — Pflichtwert erreicht, Förderwert nicht. Im Gefach erreicht WLS 035 den Pflichtwert 0,24 bei 18 Zentimetern, den Förderwert 0,14 erst bei 32. U-Wert einer Dämmung im Gefach einer Holzbalkendecke über die Dämmdicke, bei 11 Prozent Balkenanteil und WLS 035: 10 Zentimeter ergeben 0,42, 14 Zentimeter ergeben 0,31, 18 Zentimeter ergeben 0,24, 22 Zentimeter ergeben 0,20, 26 Zentimeter ergeben 0,17, 30 Zentimeter ergeben 0,15, 34 Zentimeter ergeben 0,13. Die Kurve erreicht den Pflichtwert 0,24 bei 18 Zentimetern und den Förderwert 0,14 erst bei 32. U-Wert im Gefach · WLS 035 11 % Balkenanteil · kürzer ist besser 10 cm 0,42 14 cm 0,31 18 cm 0,24 22 cm 0,20 26 cm 0,17 30 cm 0,15 32 cm 0,14 34 cm 0,13 0,24 bei 18 cm. 0,14 erst bei 32 cm. So hoch ist keine übliche Balkenlage.
Im Gefach der Balkenlage erreicht WLS 035 die Pflicht 0,24 bei 18 Zentimetern, die Förderanforderung 0,14 aber erst bei 32 — mehr, als eine übliche Deckenbalkenlage hoch ist.

Die Kurve wird flach, weil der Balken bei jeder Dicke dabei bleibt. Der Pflichtwert 0,24 W/(m²·K) liegt früh und ist bequem zu erreichen. Der Förderwert 0,14 W/(m²·K) liegt hinter einer Dämmdicke, die eine gewöhnliche Deckenbalkenlage nicht hergibt — und selbst wenn sie es täte, müsste die Schicht bis zur Oberkante der Balken reichen und wäre damit genau so hoch wie der Boden, der darauf liegt.

Der Weg zur Förderanforderung führt deshalb nicht über eine dickere Lage, sondern über eine zweite, durchgehende Lage über den Balken. Sie überdeckt das Holz, die Wärmebrücke verschwindet, und der fertige Wert fällt deutlich schneller als mit jedem Zentimeter im Gefach.

Das ist die eigentliche Entscheidung dieser Fläche. Zu entscheiden ist zwischen einer Schicht und zwei, und die zweite liegt dort, wo du heute läufst.

Begehbar heißt Höhe hergeben

„Begehbar oder nicht“ ist die häufigste Frage zu dieser Fläche, und sie wird meist als Materialfrage beantwortet: weiche Matten für den unbenutzten Boden, druckfeste Platten für den benutzten. Das stimmt und ist die kleinere Hälfte. Die größere ist die Höhe.

Der Förderwert 0,14 kostet über der Decke 24 Zentimeter Höhe, zweischichtig nur 10. Vier Wege und die Höhe, die jeder über dem heutigen Dachbodenboden beansprucht, in WLS 035. Über der Decke, durchgehend, 14 cm Dämmung: 14 Zentimeter über dem Boden, erreicht 0,24. Über der Decke, durchgehend, 24 cm Dämmung: 24 Zentimeter über dem Boden, erreicht 0,14. Im Gefach der Balkenlage, 18 cm Dämmung, in einem Raum, der schon da ist: 0 Zentimeter über dem Boden, erreicht 0,24. Gefach und eine Lage darüber, 18 cm im Gefach, 10 cm durchgehend darüber: 10 Zentimeter über dem Boden, erreicht 0,14. Der Förderwert 0,14 ist im Gefach allein nicht erreichbar. Wie viele Zentimeter der Aufbau über dem Boden braucht, der heute auf dem Dachboden liegt · WLS 035 Nicht die Dämmdicke — die Höhe, die Bodentreppe, Türblatt und Kniestock hergeben müssen. Über der Decke, durchgehend 14 cm Dämmung 14 cm erreicht 0,24 W/(m²·K) — Pflicht Über der Decke, durchgehend 24 cm Dämmung 24 cm erreicht 0,14 W/(m²·K) — Förderung Im Gefach der Balkenlage 18 cm Dämmung, in einem Raum, der schon da ist 0 cm erreicht 0,24 W/(m²·K) — Pflicht Gefach und eine Lage darüber 18 cm im Gefach, 10 cm durchgehend darüber 10 cm erreicht 0,14 W/(m²·K) — Förderung Im Gefach allein bleibt der Förderwert unerreichbar: Dafür wären mehr Zentimeter nötig, als eine Deckenbalkenlage hoch ist. Ein tragfähiger Belag kommt in allen Fällen obendrauf und ist hier nicht mitgerechnet. Der Förderwert 0,14 kostet über der Decke 24 Zentimeter Höhe, zweischichtig nur 10. Vier Wege und die Höhe, die jeder über dem heutigen Dachbodenboden beansprucht, in WLS 035. Über der Decke, durchgehend, 14 cm Dämmung: 14 Zentimeter über dem Boden, erreicht 0,24. Über der Decke, durchgehend, 24 cm Dämmung: 24 Zentimeter über dem Boden, erreicht 0,14. Im Gefach der Balkenlage, 18 cm Dämmung, in einem Raum, der schon da ist: 0 Zentimeter über dem Boden, erreicht 0,24. Gefach und eine Lage darüber, 18 cm im Gefach, 10 cm durchgehend darüber: 10 Zentimeter über dem Boden, erreicht 0,14. Der Förderwert 0,14 ist im Gefach allein nicht erreichbar. Höhe über dem heutigen Boden WLS 035 · kürzer ist besser Über der Decke, durchgehend 0,24 — Pflicht 14 cm Über der Decke, durchgehend 0,14 — Förderung 24 cm Im Gefach der Balkenlage 0,24 — Pflicht 0 cm Gefach und eine Lage darüber 0,14 — Förderung 10 cm Der tragfähige Belag kommt obendrauf und ist hier nicht mitgerechnet.
Was jeder Weg an Höhe über dem heutigen Dachbodenboden braucht: über der Decke 14 Zentimeter für die Pflicht und 24 für die Förderung, in der Balkenlage keinen — und 10, wenn die Förderanforderung dazukommt.

Über dem Boden, der heute da ist, entscheiden drei Maße darüber, ob ein Aufbau überhaupt geht:

Die Bodentreppe. Sie ist auf die heutige Oberkante eingebaut. Kommt Aufbau dazu, passt die Treppe nicht mehr, tritt schief auf oder lässt sich nicht mehr schließen. Bei diesem Weg wird die gedämmte, dichtschließende Bodentreppe zu einem eigenen Posten und ist kein Zubehör.

Die Türhöhe zum Dachboden, wenn eine Tür da ist, und der freie Durchgang unter der Dachschräge. Wer zwanzig Zentimeter aufbaut, nimmt sie überall weg.

Der Drempel — die niedrige Wand zwischen Decke und Dachschräge. Er wird mit dem Aufbau kleiner, und je niedriger er war, desto schneller ist der Dachboden nicht mehr nutzbar, sondern nur noch zugänglich.

Und dann kommt auf die Dämmung noch etwas, das sie nicht ist: eine lastverteilende Lage, die den Schritt aufnimmt. Wie sie aussieht und wie hoch sie baut, steht im Systemdatenblatt des jeweiligen Aufbaus und hängt daran, was darauf abgestellt werden soll. Deshalb wird zuerst gemessen, was der Dachboden an Höhe übrig hat, und danach das System gesucht.

Der zweischichtige Weg ist hier im Vorteil, und das ist nicht offensichtlich: Er bringt mehr Dämmung unter und baut weniger auf, weil der größere Teil davon im Gefach verschwindet.

Was das Gesetz an dieser Fläche verlangt

Von allen Bauteilen am Dach trifft nur die oberste Geschossdecke eine Pflicht ohne Anlass. Sie hängt nicht daran, dass du etwas vorhast — eine Dachschräge musst du nur dämmen, wenn du die Deckung erneuerst.

Verlangt sind höchstens 0,24 W/(m²·K) für die Decke über beheizten Räumen2. Welche Regeln am Dach im Ganzen gelten und wie sie sich zur Änderungsanforderung verhalten, steht auf der Übersicht zur Dachdämmung; hier geht es um das, was an dieser einen Fläche daran hängt.

Zwei Wege erfüllen die Pflicht, ohne dass die Decke angefasst wird. Der erste ist das entsprechend gedämmte Dach darüber. Der zweite ist der eingehaltene Mindestwärmeschutz Ein Grundniveau nach DIN 4108-2, das vor Schimmel und Bauschäden schützen soll. Deutlich schwächer als das, was Förderung oder Sanierung anstreben, aber es entscheidet, ob eine Nachrüstpflicht überhaupt greift. — und das ist eine andere Anforderung als der Höchstwert, gemessen an einer Norm, die das Gesetz namentlich nennt2, und nicht an dieser Zahl. Ob deine Decke ihn einhält, ist eine Rechnung und keine Sichtprüfung.

Häufiger als alles andere tritt an dieser Fläche der Fall ein, dass die Konstruktion die nötige Dicke gar nicht zulässt. Dann verlangt das Gesetz keinen U-Wert mehr, sondern die höchstmögliche Dicke — mit einer Anforderung an die Wärmeleitfähigkeit λ Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit Wie gut ein Material Wärme durchlässt. Beim Dämmstoff steht sie als Wärmeleitstufe auf der Verpackung: WLS 035 heißt λ = 0,035 W/(m·K). Kleinere Zahl, dünnere Dämmung für dasselbe Ergebnis. des Dämmstoffs, nicht an das Bauteil. Sie liegt bei 0,035 W/(m·K), und bei eingeblasenen Dämmstoffen sowie solchen aus nachwachsenden Rohstoffen bei 0,045 W/(m·K).

Das sind zwei verschiedene Größen mit ähnlich aussehenden Zahlen. Ein U-Wert beschreibt, was ein fertiges Bauteil durchlässt; eine Wärmeleitfähigkeit beschreibt das Material. Wer beide verwechselt, liest eine Anforderung an seine Decke, wo eine an den Sack Dämmstoff steht.

Der Abseitenwand Drempel, Kniestock Die kurze senkrechte Wand, wo die Dachschräge auf den Fußboden trifft. Dahinter liegt ein kalter Hohlraum, und genau diese Wand wird beim Dämmen am häufigsten vergessen. gehört zur gedämmten Hülle und wird am häufigsten übersehen. Er führt eine eigene Zeile mit demselben Höchstwert 0,24 W/(m²·K), und wer nur die waagerechte Fläche dämmt, lässt einen umlaufenden Streifen offen, durch den die Wärme nach wie vor abzieht.

Und eine Feinheit, die entscheidet, welche Regel überhaupt greift: Die Änderungsanforderung nennt ausdrücklich den Einbau von Dämmschichten auf der kalten Seite einer obersten Geschossdecke3. Wer von oben dämmt, arbeitet damit an einem Bauteil im Sinne dieser Anforderung. Wer von unten dämmt, tut das nicht — für ihn bleibt allein die Nachrüstpflicht maßgeblich. Am geforderten Höchstwert ändert das nichts, weil beide Regeln hier dieselbe Zahl tragen.

Wann nichts nachzuweisen ist

Bevor über Zentimeter geredet wird, lohnt die Frage, ob überhaupt etwas nachzuweisen ist. Es gibt mehrere Ausgänge, und einige davon werden fast nie genannt.

Drei Bedingungen führen an der Pflicht vorbei; erst danach ist 0,24 W/(m²·K) die maßgebliche Zahl. Die Nachrüstpflicht für die oberste Geschossdecke verlangt höchstens 0,24 W/(m²·K). Ist das Dach darüber gedämmt? Dann ist die Pflicht erfüllt, ohne die Decke anzufassen. Hält die Decke den Mindestwärmeschutz ein? Dann ebenfalls — gemessen wird nach DIN 4108-2, nicht am Höchstwert. Betrifft die Arbeit höchstens 10 Prozent der Bauteilgruppe? Dann löst sie gar keine Anforderung aus. Höchstens zwei Wohnungen, eine davon am 1. Februar 2002 selbst bewohnt: Die Pflicht trifft erst den neuen Eigentümer, zwei Jahre ab dem ersten Übergang. Dasselbe Haus, und der Aufwand rechnet sich nicht in angemessener Frist: Die Pflicht entfällt. Nur für diese Häuser, nicht allgemein. Lässt die Konstruktion die nötige Dicke nicht zu, genügt die höchstmögliche Dicke mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(m·K), bei eingeblasenen Dämmstoffen und nachwachsenden Rohstoffen 0,045. Drei Bedingungen, unter denen die Decke nichts nachzuweisen hat Erst wenn keine davon zutrifft, gilt der Höchstwert 0,24 W/(m²·K). Ist das Dach darüber gedämmt? Dann ist die Pflicht erfüllt, ohne die Decke anzufassen. Hält die Decke den Mindestwärmeschutz ein? Dann ebenfalls — gemessen wird nach DIN 4108-2, nicht am Höchstwert. Betrifft die Arbeit höchstens 10 Prozent der Bauteilgruppe? Dann löst sie gar keine Anforderung aus. Zwei Regeln nur für das selbst bewohnte Haus mit höchstens zwei Wohnungen Höchstens zwei Wohnungen, eine davon am 1. Februar 2002 selbst bewohnt Die Pflicht trifft erst den neuen Eigentümer, zwei Jahre ab dem ersten Übergang. Dasselbe Haus, und der Aufwand rechnet sich nicht in angemessener Frist Die Pflicht entfällt. Nur für diese Häuser, nicht allgemein. Reicht die Höhe nicht, bleibt die Pflicht und wird an einer anderen Größe gemessen: höchstmögliche Dicke bei λ = 0,035 W/(m·K), eingeblasen oder aus nachwachsenden Rohstoffen 0,045. Drei Bedingungen führen an der Pflicht vorbei; erst danach ist 0,24 W/(m²·K) die maßgebliche Zahl. Die Nachrüstpflicht für die oberste Geschossdecke verlangt höchstens 0,24 W/(m²·K). Ist das Dach darüber gedämmt? Dann ist die Pflicht erfüllt, ohne die Decke anzufassen. Hält die Decke den Mindestwärmeschutz ein? Dann ebenfalls — gemessen wird nach DIN 4108-2, nicht am Höchstwert. Betrifft die Arbeit höchstens 10 Prozent der Bauteilgruppe? Dann löst sie gar keine Anforderung aus. Höchstens zwei Wohnungen, eine davon am 1. Februar 2002 selbst bewohnt: Die Pflicht trifft erst den neuen Eigentümer, zwei Jahre ab dem ersten Übergang. Dasselbe Haus, und der Aufwand rechnet sich nicht in angemessener Frist: Die Pflicht entfällt. Nur für diese Häuser, nicht allgemein. Lässt die Konstruktion die nötige Dicke nicht zu, genügt die höchstmögliche Dicke mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(m·K), bei eingeblasenen Dämmstoffen und nachwachsenden Rohstoffen 0,045. Wann nichts nachzuweisen ist Sonst gilt 0,24 W/(m²·K). Ist das Dach darüber gedämmt? Dann ist die Pflicht erfüllt, ohne die Decke anzufassen. Hält die Decke den Mindestwärmeschutz ein? Dann ebenfalls — gemessen wird nach DIN 4108-2, nicht am Höchstwert. Betrifft die Arbeit höchstens 10 Prozent der Bauteilgruppe? Dann löst sie gar keine Anforderung aus. Höchstens zwei Wohnungen, eine davon am 1. Februar 2002 selbst bewohnt Die Pflicht trifft erst den neuen Eigentümer, zwei Jahre ab dem ersten Übergang. Dasselbe Haus, und der Aufwand rechnet sich nicht in angemessener Frist Die Pflicht entfällt. Nur für diese Häuser, nicht allgemein. Reicht die Höhe nicht, gilt statt des U-Werts die höchstmögliche Dicke: λ 0,035, eingeblasen 0,045.
An der Nachrüstpflicht vorbei führen das gedämmte Dach darüber und der eingehaltene Mindestwärmeschutz — beim selbst bewohnten Haus mit zwei Wohnungen dazu Eigentümerwechsel und Wirtschaftlichkeit.

Bei einem Wohngebäude mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine Wohnung am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat, trifft die Pflicht erst den neuen Eigentümer nach dem ersten Eigentumsübergang, und die Frist dafür beträgt zwei Jahre ab diesem Übergang2. Das ist die Ausnahme, die viele Häuser betrifft — und die beim Kauf zur Frist wird, mit der ein neuer Eigentümer rechnen muss.

Für dieselben Häuser gilt eine zweite Erleichterung: Die Pflicht entfällt, soweit sich der Aufwand nicht in angemessener Frist durch die Einsparung erwirtschaften lässt. Sie ist an denselben Fall gebunden — höchstens zwei Wohnungen, eine davon selbst bewohnt — und ist keine allgemeine Wirtschaftlichkeitsklausel für jedes Gebäude. Wer sich darauf beruft, sollte belegen können, warum.

Eine dritte Regel gehört zur Änderung und damit in einen anderen Zusammenhang: Sie greift erst, wenn du am Bauteil arbeitest. Betrifft die Arbeit höchstens 10 % der gesamten Fläche der jeweiligen Bauteilgruppe, löst sie gar keine Anforderung aus4.

Wie die Ersatzregeln gebaut sind

Die Ersatzerfüllung der Nachrüstung knüpft an zwei Tatbestände: das entsprechend gedämmte Dach über der Decke, oder die Decke, die den Mindestwärmeschutz einhält. Beides ersetzt den Höchstwert, es mildert ihn nicht ab.

Die begrenzte Einbauhöhe wechselt die Messgröße. Verlangt wird dann die nach den anerkannten Regeln der Technik höchstmögliche Dämmschichtdicke, und an ihre Stelle tritt eine Anforderung an die Wärmeleitfähigkeit: 0,035 W/(m·K) im Regelfall, 0,045 W/(m·K) bei eingeblasenen Dämmstoffen und bei Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen2.

Die Teilflächenschwelle ist keine Erleichterung, sondern eine Grenze der Anforderung: Ändert die Arbeit nicht mehr als 10 % der Fläche der jeweiligen Bauteilgruppe, gilt für sie gar keine Anforderung4.

Der Stichtag gilt nur für einen Teil der Arbeiten. Die Anlage 7 nimmt Bauteilflächen aus, die nach dem 31. Dezember 1983 unter Einhaltung energiesparrechtlicher Vorschriften errichtet oder erneuert worden sind — aber nur bei bestimmten Zeilen, und die Decke steht in beiden Gruppen3. Wird eine Dämmschicht auf der kalten Seite eingebaut oder eine Bekleidung erneuert, greift die Ausnahme. Beim Ersatz oder erstmaligen Einbau des Bauteils greift sie nicht. Und in keinem der beiden Fälle berührt sie die Nachrüstpflicht: Die ist ein eigener Tatbestand und kennt keinen solchen Stichtag.

Beim Baudenkmal und bei besonders erhaltenswerter Bausubstanz tritt an die Stelle des U-Werts ebenfalls die höchstmögliche Dämmstoffdicke, hier bei einer Wärmeleitfähigkeit von 0,040 W/(m·K). Was am Fachwerk und am Denkmal zusätzlich zu beachten ist, steht dort.

Die dichte Ebene und ihre vier Löcher

Keine Fläche der Gebäudehülle hat so viele Durchdringungen wie diese, und keine wird so oft nur als Fläche behandelt. Durch eine undichte Fuge wandert um ein Vielfaches mehr Feuchtigkeit in eine Konstruktion als durch die gesamte Fläche hindurch diffundiert. An einer Holzbalkendecke bedeutet das: Die Ausführung der Anschlüsse entscheidet, ob der Aufbau in fünfzehn Jahren noch trocken ist.

Die Bodentreppe ist das größte Loch und wird am häufigsten übersehen. Eine ungedämmte, undicht schließende Luke in einer gedämmten Decke ist eine offene Stelle mitten in der Fläche — dort strömt warme, feuchte Luft nach oben, und dort kühlt sie ab.

Der Schornstein geht durch und lässt sich nicht wegdämmen. Der Anschluss muss dicht und brandschutzgerecht gleichzeitig sein, was den Abstand zum Dämmstoff und dessen Baustoffklasse betrifft.

Leitungen und Kabel, die aus der Decke in den Dachraum laufen — jede einzelne ist eine Durchdringung der luftdichte Ebene Die durchgehende, fugenlose Schicht, die verhindert, dass warme Raumluft durch Ritzen in die Konstruktion strömt. Meist ist es dieselbe Bahn wie die Dampfbremse. Sie scheitert nie in der Fläche, sondern an den Anschlüssen. und braucht ihre eigene Manschette.

Abseitenwand und Kehlbalkenlage. Hier trifft die waagerechte Ebene auf die schräge, und hier hört bei fast jeder halb geplanten Arbeit die Dämmung auf — an der Kehlbalkenlage Der waagerechte Balken, der zwei gegenüberliegende Sparren verbindet, im ausgebauten Dach die Ebene, die als flache Decke sichtbar ist. Sie gehört zur gedämmten Hülle dazu. regelmäßig einen Meter zu früh.

Wo die luftdichte Ebene liegt, folgt aus der gewählten Ebene der Dämmung. Wird von unten gedämmt, liegt sie an der neuen Zimmerdecke und ist gut zu erreichen. Wird ins Gefach eingeblasen, liegt sie über der alten Zimmerdecke — und die ist bei einer Altbaudecke aus Putz auf Schalung selten dicht. Diese Frage gehört vor die Bestellung des Dämmstoffs, nicht danach.

Der Taupunkt Die Temperatur, bei der die Luft ihre Feuchtigkeit nicht mehr halten kann und Wasser ausfällt. Beim Dämmen wandert dieser Punkt in die Konstruktion hinein, deshalb muss man ihn rechnen und nicht hoffen. ist an dieser Fläche weniger heikel als an der Dachschräge, weil der Dachraum über der Dämmung belüftet bleibt und Feuchte abtransportiert. Vorausgesetzt, er bleibt es: Wer im selben Zug den Dachraum dicht macht, nimmt der Konstruktion den Weg nach draußen.

Einblasen, Matten oder druckfeste Platten

Am häufigsten gefragt und zuletzt zu beantworten ist die Materialfrage. Sie folgt aus der Ebene, nicht umgekehrt.

Ins Gefach eingeblasen. Der Einblasdämmung Loser Dämmstoff, der über kleine Öffnungen in geschlossene Hohlräume geblasen wird. Erspart das Öffnen der Konstruktion, verlangt aber, dass der Hohlraum vollständig gefüllt wird. füllt jeden Hohlraum fugenlos aus, auch bei ungleichmäßigen Abständen und um Balkenwechsel herum. Das ist der Vorteil gegenüber jeder Platte. Voraussetzung ist ein leeres Gefach: Liegt eine Schüttung darin, muss sie heraus, und das ist eine eigene Arbeit mit eigenem Aufwand. Die gängigen Einblasdämmstoffe liegen in der Wärmeleitstufe WLS 040, was für dieselbe Anforderung ein paar Zentimeter mehr bedeutet als die beste Stufe.

Matten und Rollen auf dem Boden. Der einfachste Weg, wenn der Dachboden nicht betreten werden muss. Sie werden ausgerollt, stumpf gestoßen und nicht begangen. Weiche Dämmstoffe verlieren ihre Wirkung, wenn sie zusammengedrückt werden, und ein Trittbrett darauf drückt sie zusammen.

Druckfeste Platten mit Belag. Der Weg für den Dachboden, der weiter benutzt wird. Die Platte trägt hier eine Last, und das ist eine andere Eigenschaft als Dämmwirkung — druckfest und gut dämmend zugleich ist teurer als weich und gut dämmend.

Unter der Decke, im Gefach oder als durchgehende Lage. Hier kommen die Dämmstoffe zum Einsatz, die auch in der Dachschräge liegen, und dieselben Anschlussregeln.

Über alle Wege hinweg gilt: Die Wärmeleitstufe verschiebt die Dicke, nicht die Entscheidung. Zwischen der besten und der gängigsten Stufe liegen an dieser Fläche wenige Zentimeter — zwischen einer Lage und zwei liegt der Unterschied zwischen Pflicht und Förderung.

Was hier gefördert wird

Gefördert wird ein erreichter Wert und nicht die Arbeit, die dorthin führt. Für die oberste Geschossdecke ist es 0,14 W/(m²·K)5 — deutlich strenger als der Pflichtwert und, wie oben gerechnet, in der Balkenlage allein nicht zu erreichen.

Damit hängt die Förderfähigkeit an derselben Frage wie alles andere auf dieser Seite: an der Ebene. Eine Dämmung im Gefach erfüllt die Pflicht und bekommt keinen Zuschuss. Eine zweite Lage über den Balken erfüllt beides — und ist der einzige Grund, überhaupt über sie zu reden, wenn die Pflicht schon erfüllt wäre.

Wie Zuschuss, Kredit und Steuerermäßigung im Einzelnen zusammenwirken, welche Reihenfolge einzuhalten ist und welche Höchstbeträge gelten, steht in der Fördermittelberatung. Zwei Punkte gehören trotzdem hierher, weil sie an dieser Fläche regelmäßig schiefgehen.

Der Antrag kommt vor dem Vorhabenbeginn. Als Vorhabenbeginn gilt dabei der Abschluss des Liefer- oder Leistungsvertrags; der erste Handschlag auf der Baustelle liegt weit danach. Bei der Antragstellung muss dieser Vertrag schon vorliegen, und zwar unter einer auflösenden oder aufschiebenden Bedingung der Förderzusage6. Wer erst beauftragt und dann beantragt, hat den Zuschuss verloren, und daran ist nichts zu heilen.

Eigenleistung schließt die Förderung nicht aus — sie verkleinert sie. Legst du selbst und nicht ein Fachunternehmen, sind die Ausgaben für das Material förderfähig, wenn ein Energieeffizienz-Experte oder ein Fachunternehmer die fachgerechte Durchführung und die Materialausgaben mit dem Verwendungsnachweis bestätigt6. Das ist an dieser Fläche die wichtigere Auskunft als jeder Fördersatz, weil hier mehr selbst gemacht wird als an jedem anderen Bauteil.

Selber machen, und wo es endet

Nirgends sonst an der Hülle liegt Eigenleistung so nahe. Der Dachboden ist zugänglich, es gibt kein Gerüst, keine Absturzsicherung an der Traufe und keine Dachdeckerarbeit. Matten ausrollen ist eine Tätigkeit, die man an einem Wochenende lernt.

Was du dabei tatsächlich in der Hand hast: das Leerräumen, das Aufnehmen der Dielung, das Herausholen einer Schüttung, das Verlegen weicher Matten auf einem Boden, der nicht betreten wird, und das saubere Stoßen der Lagen ohne Fugen und ohne Zusammendrücken.

An drei Stellen endet es scharf. Die luftdichte Ebene ist Ausführungsqualität, nicht Materialauswahl — sie entscheidet über den Feuchteschutz des ganzen Aufbaus, und sie lässt sich hinterher nicht nachbessern, ohne alles wieder aufzunehmen. Das Einblasen braucht eine Maschine, Erfahrung mit der Einbaudichte und die Kontrolle, dass das Gefach wirklich voll ist; unterdichte Einblasdämmung setzt sich, und dann ist oben ein Spalt. Und die Bestätigung, ohne die selbst verlegtes Material nicht gefördert wird, muss jemand ausstellen, der die Ausführung gesehen hat.

Daraus folgt eine Rechnung, die man vor dem ersten Sack aufstellen sollte: Selbst verlegt wird das Material gefördert, die Arbeit nicht. Vom Fachunternehmen ausgeführt zählen Material und Einbau. Was von beidem günstiger ist, hängt an deiner Fläche, an der Balkenlage und daran, ob eine Schüttung heraus muss — nicht an einem Durchschnitt.

Was den Preis dieser Fläche bestimmt

Als günstigste Fläche im ganzen Haus gilt diese hier, und im einfachsten Fall stimmt das: leerer Dachboden, freies Gefach, Matten auflegen. Fällt eine dieser drei Bedingungen weg, ändert sich die Rechnung, und zwar in Stufen und nicht gleitend.

Ein Preis je Quadratmeter trägt an dieser Fläche nicht. Zwischen „Boden frei, Dämmung auflegen“ und „Schüttung heraus, zwei Lagen, tragfähiger Belag, gedämmte Bodentreppe“ liegen zwei verschiedene Baustellen unter demselben Suchbegriff — und jede Spanne, die beide abdeckt, ist so breit, dass sie nichts mehr sagt.

Räumen und Zugänglichkeit. Ein leerer Dachboden ist etwas anderes als einer, der seit dreißig Jahren als Lager dient. Diese Arbeit hat mit Dämmung nichts zu tun und steht trotzdem in der Rechnung.

Die Schüttung. Sand, Lehm oder Schlacke aus dem Gefach zu holen, ist Handarbeit mit Eimern über eine Bodentreppe, und die Masse ist erheblich. Damit steht hier oft der größte Einzelposten der ganzen Baustelle, und er taucht in keinem Angebotsvergleich auf, der ihn nicht kennt.

Eine Lage oder zwei. Der Unterschied zwischen Pflicht und Förderanforderung ist eine zweite Schicht mit eigenem Material und eigener Arbeitszeit.

Begehbar oder nicht. Druckfeste Platten und ein tragfähiger Belag statt weicher Matten, plus die Anschlüsse an Treppe und Wände.

Die Geometrie. Abseiten, Kehlbalkenlage, Kamin, Treppenöffnung, Gaubenwangen. Eine rechteckige freie Fläche ist die Ausnahme, und jeder Anschluss ist Arbeitszeit ohne Quadratmeterzuwachs.

Vorschäden und Schadstoffe. Feuchte, Schädlingsbefall oder alte Baustoffe, die entsorgt werden müssen, ändern die Rechnung grundlegend und lassen sich nur durch Aufnahme klären.

Was sich ohne Erfindung sagen lässt: Die Höchstgrenze der förderfähigen Ausgaben ist keine Marktspanne, sondern ein festgelegter Deckel, und sie gilt für alle Hüllenmaßnahmen eines Gebäudes zusammen. Die Beträge und ihre Bedingungen stehen auf der Übersicht zur Dachdämmung und in der Fördermittelberatung.

Was vorher und was nachher kommt

Diese Arbeit steht selten allein, und ihre Stellung in der Reihenfolge lässt sich ausrechnen. Sie senkt die Heizlast Wie viel Leistung in Kilowatt ein Gebäude am kältesten Tag braucht. Sie bestimmt, wie groß der Wärmeerzeuger sein muss, und sie sinkt, sobald die Hülle gedämmt ist. , und die Heizlast bestimmt die Größe des Wärmeerzeugers. Wer erst die Wärmepumpe kauft und danach dämmt, zahlt sie zweimal — im Kaufpreis und im Takten.

Umgekehrt gilt: Wenn der Dachraum irgendwann ausgebaut werden soll, ist die Dämmung der Decke der falsche Schritt. Dann gehört die Dämmung in die Dachfläche, und die Entscheidung darüber steht auf der Übersicht zur Dachdämmung. Eine gedämmte Geschossdecke, die fünf Jahre später wieder herauskommt, ist bezahlte Arbeit ohne Ergebnis.

Und wenn im selben Zug etwas an der Fassade passiert, gehört der Anschluss zwischen beiden Bauteilen in eine Planung. Die Decke endet an der Außenwand, und dort trifft die neue Dämmebene auf die alte oder auf eine, die noch kommt. Diese Stelle wird zur Wärmebrücke, wenn sie zweimal getrennt geplant wird.

Wie dick muss die Dämmung der obersten Geschossdecke sein?

Das hängt daran, wo sie liegt. Liegt sie durchgehend über der Decke, reichen in der gängigen Wärmeleitstufe 14 Zentimeter für den Pflichtwert 0,24 W/(m²·K) und 24 für die Förderanforderung 0,14 W/(m²·K). Liegt sie zwischen den Deckenbalken, sind es 18 Zentimeter für die Pflicht — und die Förderanforderung ist so allein nicht erreichbar, weil der Balken bei jeder Dicke mitrechnet.

Ist die Dämmung der obersten Geschossdecke Pflicht?

Für die Decke über beheizten Räumen ja, mit einem Höchstwert von 0,24 W/(m²·K) und unabhängig davon, ob du etwas vorhast. Die Pflicht gilt aber auch als erfüllt, wenn das Dach darüber entsprechend gedämmt ist oder die Decke den Mindestwärmeschutz einhält. Bei Wohngebäuden mit höchstens zwei Wohnungen, von denen der Eigentümer eine am 1. Februar 2002 selbst bewohnt hat, greift sie erst nach einem Eigentümerwechsel und dann binnen zwei Jahren.

Kann der Dachboden nach der Dämmung noch begehbar bleiben?

Ja, auf zwei Wegen. Bleibt die Dämmung im Gefach der Balkenlage, ändert sich über dem Boden gar nichts. Kommt sie auf den Boden, braucht sie druckfeste Platten und einen tragfähigen Belag darüber — und dann entscheidet die Höhe: Bodentreppe, Türblatt und Drempel sind auf die heutige Oberkante gebaut. Deshalb wird zuerst gemessen, wie viel Höhe da ist, und danach das System gewählt.

Meine Deckenbalken sind zu niedrig für die geforderte Dicke. Was dann?

Dann gilt die Anforderung als erfüllt, wenn die höchstmögliche Dicke eingebaut wird. Verlangt ist dabei nicht mehr ein U-Wert, sondern eine Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs: 0,035 W/(m·K), bei eingeblasenen Dämmstoffen und solchen aus nachwachsenden Rohstoffen 0,045 W/(m·K). Für die Förderung hilft diese Regel nicht — dort zählt der erreichte Wert.

Dach dämmen oder oberste Geschossdecke — was ist besser?

Das entscheidet die Nutzung, nicht die Bauphysik. Bleibt der Dachraum dauerhaft kalt und wird höchstens als Abstellfläche genutzt, ist die Decke die kleinere Fläche, der einfachere Aufbau und der günstigere Weg. Soll dort irgendwann gewohnt werden, gehört die Dämmung in die Dachfläche — sonst wird sie zweimal bezahlt. Die drei Wege im Vergleich stehen auf der Übersicht zur Dachdämmung.

Muss unter die Dämmung eine Dampfbremse?

Das entscheidet der Feuchteschutznachweis für den konkreten Aufbau und nicht eine Regel. Klar ist der Grundsatz: Die dichte Ebene liegt auf der warmen Seite der Dämmung, also unter ihr. An einer Altbaudecke aus Putz auf Schalung ist diese Ebene oft nicht dicht, und dann ist der Nachweis genau die Stelle, an der sich die Frage entscheidet — nicht das Produktblatt des Dämmstoffs.

Bringt die Dämmung im Sommer etwas?

Ja, aber anders als in der Dachschräge. Über der gedämmten Decke steht ein Dachraum, der im Sommer heiß wird; die Dämmung hält diese Wärme aus den Wohnräumen heraus. Wie viele Stunden ein Aufbau die Hitze aufhält, ist eine Eigenschaft der Masse und nicht nur der Dicke — der gerechnete Aufbau kommt auf 10,3 Stunden Phasenverschiebung. Für einen ausgebauten Dachraum ist das eine andere Frage, und sie wird an der Schräge entschieden.

Kann ich in ein Gefach mit Sandschüttung einblasen?

Nein. Der Einblasdämmstoff braucht den Hohlraum, den die Schüttung ausfüllt. Sie muss also heraus, und das ist Handarbeit mit erheblicher Masse über eine Bodentreppe. Die Alternative ist, das Gefach zu lassen und die Dämmung darüber oder darunter aufzubauen — was die Rechnung wieder auf die Frage nach der Höhe zurückführt.

Reicht es, nur die freie Fläche zu dämmen?

Nein, und das ist der häufigste unvollständige Auftrag an dieser Stelle. Zur Fläche gehören der Drempel mit demselben Höchstwert 0,24 W/(m²·K), der Anschluss an die Kehlbalkenlage, die Bodentreppe und jede Leitungsdurchführung. Ein umlaufender ungedämmter Streifen und eine undichte Luke geben einen guten Teil dessen wieder her, was die Fläche dazwischen eingespart hat.

Lohnt sich die Maßnahme auch bei einem alten Haus ohne weitere Sanierung?

Der Aufwand je gedämmtem Quadratmeter ist hier so klein wie an keinem anderen Bauteil, weil kein Gerüst nötig ist und die Fläche zugänglich bleibt. Eine Ersparnis in Euro lässt sich vorher nicht belastbar angeben: Sie hängt am Verbrauch, am Brennstoffpreis und daran, wie warm es unter dem Dach überhaupt zugeht. Was sich vorab sagen lässt, ist der erreichte U-Wert des Bauteils — und der ist die Größe, an der die Ersparnis hängt.

Förderung

Was hier gefördert wird.

Ob diese Maßnahme gefördert wird, hängt am Bauteil, am erreichten Wert und am Zeitpunkt des Antrags. Was davon auf dein Haus zutrifft, prüfen wir vor der Beauftragung.

Keine Fördersätze und keine Beträge auf dieser Seite. Förderkulissen ändern sich, und eine veraltete Zahl ist schlechter als keine. Was sich nicht ändert, ist die Reihenfolge: Antrag vor Auftrag. Wer zuerst beauftragt und dann beantragt, verliert den Zuschuss.

Fördermittelberatung

Aus dem Ratgeber

Vertiefend zu dieser Frage.

Einzelne Fragen, die für diese Seite zu eng sind, aber zu wichtig, um sie wegzulassen — ausgelagert, nicht gestrichen.

Weiter im Thema

Wo du weiterliest.

Übersicht Dachdämmung Dort steht, wonach du entscheidest — und was die Reihenfolge mit dem Rest des Hauses macht.

Andere Wege zum selben Ziel. Was für dein Haus in Frage kommt, hängt am Bestand — nicht daran, was sich allgemein am besten liest.

  • Zwischensparrendämmung

    Die Lage im Gefach, fast immer als erste von zwei Ebenen. Der Sparren steht als Wärmebrücke darin.

  • Aufsparrendämmung

    Der Regelfall von außen: durchgehend über den Sparren, ohne Wärmebrücke, ohne Verlust an Raumhöhe.

  • Untersparrendämmung

    Die zweite Ebene von innen. Richtig nur, wenn das Dach von außen zu bleibt. Kostet Raumhöhe.

  • Flachdachdämmung

    Anderer Aufbau, andere Anforderung, andere Regeln beim Feuchteschutz. Deshalb eine eigene Seite.

Wer diese Seite verantwortet

Robert Lammert

Geschäftsführer und Energieberater, zweiund50

  • Eintrag in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes, dena
  • Wohngebäude: Energieberatung (EBW), Energieberatung DIN 18599, Effizienzhaus (BEG WG, mit Zusatzqualifikation Lebenszyklusanalyse), Einzelmaßnahmen (BEG EM)
  • Nichtwohngebäude: BEG NWG (mit Zusatzqualifikation Lebenszyklusanalyse), Einzelmaßnahmen (BEG EM)
  • Schornsteinfegermeister (Bachelor Professional)

Die oberste Geschossdecke ist oft die einfachste große Fläche, die sich prüfen lässt.

Zuletzt geprüft am 12. August 2026. Rechtsstand und Fördersätze ändern sich; jede Zahl auf dieser Seite trägt ihre Quelle und ihr Abrufdatum.

Quellen

  1. DIN EN ISO 6946, Bauteile, Wärmedurchlasswiderstand und Wärmedurchgangskoeffizient, BerechnungsverfahrenTabelle der Wärmeübergangswiderstände, Wärmestromrichtung aufwärts, waagerecht und abwärtsAbgerufen 31.07.2026
  2. Gebäudemodernisierungsgesetz § 35, Nachrüstung eines bestehenden Gebäudes (bis Juli 2026: Gebäudeenergiegesetz § 47)Abgerufen 11.08.2026
  3. Gebäudemodernisierungsgesetz Anlage 7 (zu § 36), Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten von Außenbauteilen bei Änderung an bestehenden Gebäuden (bis Juli 2026: Gebäudeenergiegesetz, Anlage 7 zu § 48)Abgerufen 11.08.2026
  4. Gebäudemodernisierungsgesetz § 36, Anforderungen an ein bestehendes Gebäude bei Änderung (bis Juli 2026: Gebäudeenergiegesetz § 48)Abgerufen 11.08.2026
  5. Förderrichtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) vom 17. Juli 2026, Anlagein Kraft seit 21. Juli 2026; ersetzt die Fassung vom 21. Dezember 2023 (BAnz AT 29.12.2023 B1)Abgerufen 12.08.2026
  6. Förderrichtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) vom 17. Juli 2026in Kraft seit 21. Juli 2026, Geltungsdauer bis 31. Dezember 2030Abgerufen 01.08.2026

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